Projekte

Beginnend mit den Erträgen aus dem Abschluss 2018 konnte die Stiftung ihre fördernde Tätigkeit aufnehmen.

Folgende Projekte fanden auf diesem Wege Unterstützung:

Neue Heizkonvektoren an die Katholische Kirche in Klingenthal

Die Heizkonvektoren in der katholischen Kirche Maria Rosenkranzkönigin in Klingenthal waren kaputt gegangen und vor dem Winter durch zwei neue ersetzt worden. Parallel dazu kam die Anfrage durch Herrn Gerhard Behr-Rößler vom Vorstand der Martin Müller Stiftung, für welchen Zweck sie eine Spende überweisen könnten. Da bot es sich an, beim Stiftungsvorstand die Kosten für die Heizungskonvektoren einzureichen.

Das Kuratorium entschied positiv und überwies unserer Pfarrei 3000 Euro.

Martin Müller Stiftung Spende Klingenthaler Kirche

Sitzecke mit Beschattung für den „bikepark“ der Gemeinde Diespeck

Im „Gossler Bikepark“ in Diespeck wurde ein Sonnenschutzpavillion mit Sitzgelegenheiten geschaffen. Besucher finden dort Schutz von Sonne und Regen und können das regen Treibe im bikepark verfolgen.

Die Realisierung erfolgte durch Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Diespeck, mit finanzieller Unterstützung durch die Martin Müller Stiftung.

So konnte in einer der ersten Ausschüttungen auch der Heimatort von Martin Müller bedacht werden.

Bikepark Diespeck

„Alltagshelden“ – Lebenshilfe

Das Projekt „Netzwerk Alltagshelden“ wurde von der Lebenshilfe im Landkreis Neustadt/ Aisch – Bad Windsheim initiiert. Die Netzwerkstelle soll beratend und organisatorisch dabei helfen, die Pflege behinderter Menschen innerhalb der Familie zu erleichtern, eine höhere Lebensqualität für die Betroffenen zu erreichen und ein breites Hilfsnetzwerk aufzubauen. Hierfür sollen um die jeweilige Familie herum UnterstützerInnenkreise aufgebaut werden. Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn, ggf. ehrenamtliche Helfer sollen in diese UnterstützerInnenkreise einbezogen werden. Die Ressourcen der Familien sollen auf diese Weise genutzt und gestärkt werden.

Das Projekt wird bezuschusst durch die Aktion Mensch. Die Zuwendung der Martin Müller Stiftung soll den Eigenmitteleinsatz der Lebenshilfe auf ein stemmbares Maß begrenzen.

Alltagshelfen Lebenshilfe

Freiwilligenzentrum – „mach mit!“ – Caritas

Eine Spende ging an das Freiwilligenzentrum „mach mit!“. Landkreisweit ist das Freiwilligenzentrum tätig als Infrastruktureinrichtung zur Förderung des freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements. Es bietet Beratung rund um das Ehrenamt für Interessierte an einer ehrenamtlichen Tätigkeit sowie Beratung für Einrichtungen, die mit Ehrenamtlichen arbeiten. Das Freiwilligenzentrum initiiert und fördert ehrenamtsgestützte Projekte.

So wertvoll wie die Arbeit der Freiwilligenzentren ist, eine verpflichtende Finanzierung durch öffentliche Mittel ist dennoch nicht vorgesehen. Gerne leistet hier die Martin Müller Stiftung einen Beitrag zum Bestand dieser Einrichtung.

Freiwilligenzentrum Neustadt-Bad Windsheim

Kleiderkammer –Caritas

Einen Mietzuschuss erhielt die Kleiderkammer der Caritas. Damit wird es ermöglicht, dass neue, größere Räumlichkeiten angemietet werden können.

Wohnprojekt BlauKreutz

Die Stiftung verfügt u. a. über Mietwohnungen. Eine freiwertende Wohnung konnte an ehemalige Bewohner der BlauKreutz Einrichtung vermietet werden, um eine Wohngemeinschaft einzurichten. Darüber hinaus erfolgte durch die Stiftung ein Zuschuss für die Wohnungseinrichtung.

FFP2 Masken an Caritas und Diakonie für Bedürftige

Insgesamt 1500 FFP2 Masken erhielten die zwei Wohlfahrtsverbände für Bedürftige (Tafelbesucher, Gesetzliche Betreuung, Geflüchtete).

Mitfinanzierung eines behindertengerechten Fahrzeuges

…für einen jungen Mann (28 Jahre) aus dem Landkreis.

Er hat eine schwere Form der sogenannten Glasknochenkrankheit. Er studiert im 4. Semester Rechtswissenschaften an der Friedrich Alexander Universität. Für sein Studium, für regelmäßige Arztbesuche und für seine private Mobilität ist er auf den Fahrdienst angewiesen. Vor allem die Flexibilität im Studium ist dadurch stark einschränkt.

„Im Sommer 2016 habe ich meinen Führerschein gemacht, um irgendwann selbst zu fahren, um nicht nur selbst flexibler zu sein, sondern auch um meinen sozialen Kontakten gerechter zu werden, und meinen Eltern beizustehen, wenn sie es im Alter nötig hätten“ (Zitat).

Das Fahrzeug, ein VW Bus, wurde durch das Lions Hilfswerk im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim beschafft. Der Inhaber eines Autohauses, Mitglied des Lions Club, hat die kostengünstige Beschaffung ermöglicht.

Der außerordentlich aufwändige Umbau – der junge Mann muss mitsamt dem Rollstuhl in das Fahrzeug gehoben werden – wurde nach intensiven Bemühungen des Lions Club von der Regierung von Mittelfranken als notwendig anerkannt und mitfinanziert.

Auf Anfrage des Lions Club war das Kuratorium der Martin – Müller – Stiftung schnell vom Sinn des Projektes überzeugt und hat einen finanziellen Beitrag geleistet.

Alle Beteiligten, besonders natürlich der junge Mann freuen sich, dass das Großprojekt nun realisiert werden kann.

Bericht folgt.